IDN (Internationalized Domain Names) erlaubt Domains mit Umlauten und Sonderzeichen: müller.de, käse.at, beispiel-domäne.de.
Wie das technisch funktioniert
Domain-Systeme sprechen intern nur ASCII. Umlaut-Domains werden per Punycode umkodiert — aus müller.de wird xn--mller-kva.de.
Im Browser geben Sie die Umlaut-Version ein, im Hintergrund läuft der Punycode.
Registrierung im Portal
Ganz normal: Umlaut-Domain im Suchfeld eingeben, in den Warenkorb legen, registrieren. Wir wandeln automatisch in Punycode für die Registry-Übermittlung.
Verfügbar bei
- .de — Umlaute (ä, ö, ü, ß) sowie skandinavische Zeichen
- .at, .ch — gleicher Zeichenumfang
- .eu — voller Unicode-Support inkl. griechisch, kyrillisch
- .com, .net, .org — voller Unicode, teils aber problematisch (siehe unten)
Vor- und Nachteile
Pro:
- Natürliche Schreibweise (Marketing-freundlich)
- Suchmaschinenoptimierung im deutschsprachigen Raum
Contra:
- Homograph-Angriffe — Angreifer registrieren Umlaut-Varianten Ihrer Marke (
amazon.comvsаmаzon.commit kyrillischen Zeichen) - E-Mail-Adressen mit Umlauten funktionieren nicht überall zuverlässig
- Manche alte Software zeigt Punycode statt Umlaut an
Empfehlung: Immer beide Versionen registrieren — Umlaut UND ohne. Und alle auf die gleiche Ziel-Domain weiterleiten.
E-Mail-Adressen
E-Mail mit Umlauten (info@müller.de) unterstützen wir grundsätzlich, aber vorsicht: viele externe Systeme (Kontaktformulare, Newsletter-Tools) haben Probleme damit. Für Geschäftskommunikation empfehlen wir die ASCII-Version.